Meine ultimativen Tipps für ein besinnliches Weihnachten ohne Stress

Immer wieder wird in den letzten Tagen die Frage gestellt, ob dieser ganze Stress zu Weihnachten sein muss. Und ich sage Euch: Es muss NICHT sein.

 Besinnlich lesender Weihnachtsengel am Tannenbaum hängend

Hier meine Tipps für ein besinnliches und entspanntes Weihnachten:

  1. Geschenke frühzeitig kaufen und verpacken. Wer beispielsweise, wie meine Oma mütterlicherseits, die Geschenke für alle bereits Anfang August gekauft und verpackt hat*, der erspart sich jede Menge Stress in vollen Läden oder mit überforderten Lieferdiensten. So einfach ist das.
  2. Haltet Eure Hütten doch einfach immer auf so einem Niveau, dass jederzeit die Queen spontan hereinschneien könnte und ihr völlig entspannt die Tür öffnen würdet, weil es bei Euch eben IMMER wie geleckt aussieht. So wie das bei meiner Oma war. Die musste vor Weihnachten NIE extra aufräumen oder putzen.
  3. Werdet niemals krank. Bei genügend Bewegung an der frischen Luft und einer ausgewogenen Mischkost, kann Euch eigentlich nichts passieren. Also meine Oma, die war bis zu ihrem Schlaganfall quasi IMMER gesund. Denkt mal darüber nach!
  4. Streit unterm Tannenbaum der liebenden Familie? Tja, kein Problem, überlegt Euch einfach ein so umfangreiches Weihnachtsmenü, dass Ihr vom 24.12. 6:00 Uhr bis 26.12. 18:00 Uhr ununterbrochen in der Küche steht und auch je Gang nur kurz zum Essen am Tisch bleibt, um Euch in aller Eile die Nahrung einzuverleiben. Der nächste Gang wartet schon in der Küche! Meine Oma bekochte am 25.12. die komplette Familie (18 Personen). Es gab klare Suppe als Vorspeise, als Hauptgang Pute mit frisch gekochtem Rotkohl, selbstgemachtem Apfelmus, selbstgemachten Hefeklößen, Blumenkohl, mehrere Saucen und als Nachtisch gab es Vanille- und Schokopudding. Zum Kaffee gab es selbstgemachte Schwarzwälderkirschtorte und Mokkacremetorte. Zum Abendbrot gab es Kartoffel- und Nudelsalat, Mini-Friladellen und -Schnitzelchen, sowie Käse-Trauben-Spieße. Am nächsten Tag muss alles wieder perfekt aufgeräumt und gesäubert werden, Ihr wisst schon, falls die Queen spontan vorbei kommt. Immerhin können dann Reste gegessen werden, so dass die Küche kalt bleibt. Das ist doch Entspannung pur und etwaige Streitigkeiten zwischen den Familienmitgliedern gehen komplett spurlos an Euch vorbei! Toll, nicht?
  5. Wenn Euch diese vier Tipps vom Typ her nicht so gelegen kommen, dann könnt Ihr es auch so machen wie mein Opa. Der hat an allen Weihnachtstagen immer schön ausgeschlafen und Fernsehen geschaut, keine Gäste da waren. Waren Gäste da, hat er einfach ununterbrochen selbst geredet. So kommt jedenfalls kein Streit auf. Beziehungsweise keiner, den er bemerkt hätte, denn er muss ja WÄHREND des Sprechens darüber nachdenken, was er als nächstes sagen wird. Das ist dann doch schon stressig! Kein Wunder, dass er am nächsten Tag bis nachmittags in den Federn lag. Seinen Kater musste er ja auch noch irgendwie loswerden.**

Also wägt gut ab, welcher Typ Euch lieber ist. Ich muss noch erwähnen, dass meine Oma zwei Jahre älter war, als mein Opa, aber ein dreiviertel Jahr später gestorben ist! Dieser Stress mit dem ganzen Reden hat am Ende wohl doch härter reingehauen in den Stoffwechsel.

Hiermit bin ich am Ende mit meinen Tipps für ein entspanntes und besinnliches Weihnachten. Füher war halt doch alles besser und die Leute haben sich nicht selbst so unter Druck gesetzt. Denn mit einem kleinen BISSCHEN mehr Planung, Disziplin und einer nicht so arg empfindlichen Grundeinstellung schafft auch Ihr das! Versprochen! Nehmt Euch ein Beispiel am Fleiss und Durchhaltevermögen meines Opas. Dann klappt das!

* Ihr wollt wissen, ob diese Geschenke auch gefallen haben? Dazu sage ich nur: Es hat sie nie jemand umgetauscht! Na?

** Selbstverständlich hat mein Opa niemals Geschenke besorgt, außer für seine Frau. Aber ehrlich Leute! Er hatte einen harten Job und saß als Gabelstaplerfahrer den ganzen Tag auf dem Arsch. Außer er ging sich zwischendurch einen Kaffee holen, in den seltenen Zeiten, in denen er nicht gebraucht wurde. Etwa in der zweiten oder dritten Frühstückspause. Echt! Denkt doch mal mit! Da hatte der doch nach Feierabend um 16 Uhr keine Zeit, um noch Geschenke zu holen! Außerdem interessierten ihn andere Menschen nicht. Das ist auch völlig nachvollziehbar. Schließlich war er bei WEITEM der interessanteste Mensch, den er kannte. Und meine Oma hatte ja nen eher lauen Tag, mit Haushalt, Wäsche, Kochen für 7 Personen und dem ~1000 qm großen Nutzgarten, den sie bewirtschaftete. Da hatte sie selbstverständlich mehr als genug Zeit ihre Schwiegertöchter kirre zu machen, damit die für sie Geschenke für alle kaufen. Seht Ihr? Geht doch! Man muss auch mal deligieren können.

Mehr über meine Oma väterlicherseits erfahrt Ihr über das Schlagwort „Oma„.

Ich wünsche Euch allen wunderbare Tage zum Jahresende und Wintersonnenwechsel, was auch immer Ihr in diesen letzten Tagen des aufregenden Jahres 2017 tut: Ihr seid großartig, einzigartig und wunderbar.

Liebste und ausnahmsweise ganz besonders besinnliche Grüße

Eure Esther Uiuiui

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