Tag 25: Annas Back-Künste 

Kuchen und Torte spielte in Annas Leben eine zentrale Rolle. Sie konnte gut auf Süßigkeiten verzichten. Aber niemals auf Kuchen und Torte. In einer normalen Woche backte sie 2 Kuchen und eine Torte.

Kennt Ihr den Mittwochskuchen? Ergibt irgendwie Sinn, sich in der Mitte der Woche mit einem Kuchen zu belohnen. Meine Oma backte mittwochs eigentlich immer. Samstags backte sie dann für Sonntag einen Kuchen und eine Torte.

Aussicht aus der Küche: Regenbogen

An seinem Geburtstag durfte man sich einen Kuchen oder eine Torte aussuchen. Da Anna bei Kuchen und Torte mehr ausprobierte, ist die Liste eher eine

Übersicht der „Klassiker“ an Kuchen, Torten und süßem Gebäck

  1. Marmorkuchen
  2. Pflaumenkuchen/Apfelkuchen auf Hefeteig vom Blech
  3. Apfelkuchen
  4. Streuselkuchen
  5. Zitronenkuchen
  6. Frankfurter Kranz
  7. Biskuitboden mit Obst der Saison oder zur Not aus dem Glas und Glasur
  8. Donauwelle (die später einen eigenen Beitrag bekommen wird)
  9. Zitronenrolle (von meiner Mutter eingeführt, die diese Rolle auch besser machen kann)
  10. Erdbeer-Rolle
  11. Bienenstich
  12. Schwarzwälder Kirschtorte  (zu besonderen Anlässen)
  13. Mokkatorte  (Lieblingstorte der von meiner Oma gebackenen Torten meiner Mutter, die bekam sie immer zu ihrem Geburtstag und die war auch wirklich sehr köstlich)
  14. Rhabarbertorte mit Baiser (eher später im Leben)
  15. Käsesahnetorte (die später auch einen eigenen Beitrag bekommen wird)
  16. Käsekuchen
  17. Nusskuchen
  18. Kalte Schnauze (eher früher im Leben)
  19. Schmandkuchen (auch mit Sauerkirschen. Ich erinnere mich nicht daran. Kommt vonne Familie)
  20. Spritzgebäck (Weihnachtszeit ab 1. Advent)
  21. Mürbekekse zum Ausstechen (Weihnachtszeit ab 1. Advent)
  22. Berliner Brot (Weihnachtszeit ab 1. Advent)
  23. Stollen (oder wie meine Schwester sagt: „just another bite in the dust“. War nur essbar mit viel viel Kaffee)

Weihnachtsgebäck wurde übrigens nachgebacken bis zu den Feiertagen. Es waren bildlich gesprochen „Tonnen“!

Wir hatten recht viele Obstbäume und deshalb wurden Äpfel und Pflaumen häufig verbacken. Die Obsttorte auf Biskuitboden war sehr legendär mit Stachelbeeren und besonders Rhabarber. Anna war auch sehr stolz auf ihren Biskuitboden. Während ihre Schwägerinnen gern mal neue Bäckereien auftaten, wo man den angeblich köstlichsten Tortenboden, z.B. mit Marzipanrand, kaufen konnte, war Anna immer am Meisten von ihren eigenen Backwaren überzeugt.

Wobei sie gelegentlich ehrlich zugeben konnte, dass meine Mutter auch den einen oder anderen Kuchen besser hinbekam. Meine Mutter verzierte beispielsweise die Zitronenrolle wirklich sehr beeindruckend. Das konnte Anna nicht so gut, obgleich etliche Torten recht schick aussahen, insbesondere die Schwarzwälderkirsch. Aber grade die Zitronenrolle und die Donauwelle sahen nicht so lecker aus, wie sie waren. Der Überzug hatte was laienhaftes. Aber sie waren beide superlecker.

Ganz ehrlich wünschte ich, Ihr könntet die Chats lesen, die ich zum Thema „Essen von Oma“ mit meiner Familie hatte. Es ist zu lustig. Oder wie meine Schwester es ausdrückt:

„also verglichen mit unserem Familienchat, ist ja jede Comedy Show ein müder Lacher“

Ich hoffe Ihr hattet ein wenig Spaß an diesen Erinnerungen, selbst wenn sie leider nicht ganz den komödiantischen Wert haben, wie der Chat.

Mal sehen wohin meine Gedanken mich nächste Woche so führen. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende. 

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